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Pizza + Gesundheit

by thbode, 15. Juli 2017

pizza-kräuterPizza und Gesundheit

Ich hörte mal wie ein buddhistischer Mönch breit lächelnd sagte, als er gefragt wurde was man essen solle,  – „was einem schmeckt“. Diese tiefe Weisheit habe ich bisher beherzigt, und bin damit sehr lange Zeit offenbar gut gefahren.

Was einem schmeckt und womit man sich wohl fühlt ist meist nicht verkehrt, wenn man nicht gerade einem Laster verfallen ist. Dazu gehört eben dass man einfach aufmerksam registriert wie es einem mit Speisen ergeht. Ich habe mich jedenfalls nach einer liebevoll selbst gemachten Pizza nie schlecht gefühlt. Außer als ich einen fertigen Pizzateig aus dem Supermarkt testete, der sich aber schon vom Griff her irgendwie verdächtig, gummiartig und glitschig anfühlte. Beim Blick auf die lange Inhaltsliste war mir klar warum. Ein guter Pizzateig hingegen fühlt sich wunderbar an, man möchte manchmal sogar mehr mit ihm spielen und kneten als ihm gut tut. Fertigpizzen aus dem Kühlfach kommen mir auch gar nicht mehr auf den Tisch, sie sind eine Beleidigung dieser wunderbaren Spezialität, die übrigens im antiken Griechenland ihre Wurzeln haben soll.

Kurzum, im Rahme einer abwechslungsreichen Ernährung ist die gelegentliche Pizza, deren Zutaten man komplett aus guten Produkten selbst zusammengestellt hat, überhaupt kein Problem. Im Gegenteil. Vor allem mit einem Partner genossen, gerne ergänzt mit Salat, den man im Falle von Rucola auch wunderbar nach dem Backen aufstreuen kann, und einem Gläschen Rotwein, trägt sie zum kleinen Glück bei das der Alltag schenken kann. Mediterrane Küche eben! Der Belag mit Tomaten, Pilzen, Brokkoli, Zwiebeln und anderen Gemüsen ist, auch aufgrund der kurzen Backzeit ebenso gesund wie aus dem Wok. Eine gute Pizza ist übrigens dünn, der Teiganteil pro Person ist kaum höher als bei einem Brötchen, keine Grund zur Panik vor den Kohlehydraten also!

Die Wissenschaft überraschte einen ja immer wieder damit lange gültige „Wahrheiten“ umzustürzen. In den letzten Wochen konnte man sowohl lesen dass Fett völlig rehabilitiert sei, als auch dass Kohlehydrate als Dickmacher ein Mythos seien. Letztlich zählt ob man mehr Kalorien verbraucht als man zu sich nimmt… Ein Sportler und Pizzafan machte einen Selbstversuch indem er einen Monat lang jeden tag Pizza aß. Danach war er tatsächlich noch schlanker und fitter als zuvor. Wobei er natürlich außer Pizza auch Salat usw. zu sich nahm.

Natürlich kann jeder der wirklich eine Unverträglichkeit hat, oder aus andere Gründen einer Diät folgt, das Thema Pizza für sich individuell interpretieren. Das hat dann mit der klassischen Pizza von Giovanni aus Napoli zwar nichts mehr zu tun, kann aber auch richtig lecker sein und den Speiseplan bereichern.

Pizza-Mehl glutenfrei

Es gibt zahlreiche glutenfreie Mehle, deren Konsistenz mit Ei und Milch verbessert werden kann. Sofern man nicht auch vegan und/oder lactosefrei lebt. Google hilft schnell weiter.

Pizza-„Käse“ lactosefrei

Hochwertigen pflanzlichen Käseersatz bekommt problemlos, z.Bsp. > hier.
Pizzerien und Lieferdienste verwenden oft sogenannten Ersatzkäse aus pflanzlichen Bestandteilen, da er (zumindest für die Gastronomie) billiger ist. Der zieht oft die geschmolzenen, langen Fäden, die viele appetitanregend und „geil“ finden. Obwohl der einzig wahre Pizzakäse Mozzarella keine solchen Fäden zieht. Lebensmittelrechtlich darf das auch nicht als „Käse“ bezeichnet werden, und hat unter dem Begriff „Analogkäse“ in den Medien einen eher schlechten Ruf in den Medien. Vor allem natürlich weil der Kunde hinters Licht geführt wird der annimmt dass er echten Käse auf der Pizza bekommt, und die Zusammensetzung und Herstellung intransparent sind.

Pizza-„Käse“ vegan

Hier trifft das selbe zu wie bei lactosefreiem „Käse“. Hochwertigen pflanzlichen Käseersatz bekommt man problemlos, z.Bsp. > hier.

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